Tier und Mensch

Die zentrale Rolle der Tiere in unserem direkten Umfeld

Mensch und Tier: Rollenverhalten
Statistik zu Haustieren

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Ratgeber: Haustiere: Hilfe aus der Apotheke

Machen Sie sich Sorgen, wenn Ihr Haustier nicht mehr aktiv ist oder sein Essverhalten massiv ändert? Der Gedanke, was bloss meiner Fellnase oder meiner Samtpfote fehlt, ist meiner Meinung nach verständlich. Wir sind jeweils erleichtert, dass in der Umgebung kompetente Tierpraxen mit Notfalldienst zu finden sind. Dort werden unsere Vierbeiner bei Krankheit oder Unfall untersucht und liebevoll umsorgt.

Es gibt Situationen, in denen wir unsere tierischen Familienmitglieder mit dem geeigneten Mittel ohne Praxisbesuch pflegen können. Zumal ein Katzentransport selten beliebt ist bei den Mäusefängern.

Wir bemühen uns in der Apotheke immer, im Gespräch mit Ihnen, für Ihr Haustier eine passende Behandlungslösung zu finden. Auch vorbeugend können wir den Tieren Gutes tun oder Aufregung ersparen, indem wir präventiv eingreifen; zum Beispiel beim Feuerwerk am 1. August oder Silvester.

Denken Sie jetzt im Frühling daran, Ihre Tiere mit einer Zeckenprophylaxe zu schützen. Diese Winzlinge können bei den Haustieren grossen Schaden anrichten. Zögern Sie nicht, uns um Rat zu fragen. Trotz den vorbeugenden Massnahmen kommt es vor, dass die Zecken zubeissen. Um diese zu entfernen, bieten wir Ihnen ein vielfältiges Sortiment von Zeckenentfernern.

Karin Maurer, Pharma-Assistentin,

Noch wagen wir kaum an den Sommer zu denken. So schön diese Zeit für uns und die Tierwelt ist, haben nicht alle gleich viel Freude daran. Die Pferde werden belagert von Bremsen und sonstigen Insekten. Kommen Sie bei uns vorbei, wir bieten einen Spezialspray für Pferde an, damit diese nicht von fliegenden Insekten belästigt werden.

Als Besitzerin eines Büsis möchte ich zum Abschluss einen Schmunzler mit Ihnen teilen:

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns, Sie beraten zu dürfen.

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Grosi ist die Klügste

 

Die wichtige Aufgabe der Grosseltern in der Familienstruktur

Wir Menschen werden immer älter. Mit zunehmender Langlebigkeit gesellt sich zu unserem Drei-Generationen-System von Kindern, Eltern und Grosseltern immer wie selbstverständlicher die vierte Generation der Urgrosseltern. Tiere sterben früher. Allerdings lassen sich bei langlebigen Tieren wie beispielsweise den Elefanten, die bis zu 70 Jahre alt werden, durchaus Familienstrukturen beobachten. Man soll Tiere nicht vermenschlichen, darf aber über gewisse Parallelen dennoch schmunzeln.

Generationenübergreifendes Zusammenspiel

Vampire im Garten

von Lindenforum-Referent Dr. med. vet. Matthias Scholer

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwachen auch Blutsauger wie Zecken, Milben und Mücken aus ihrem Winterschlaf. Vor allem die Zecken sind nicht nur lästig, sie können auch auf Tiere gefährliche Krankheitserreger übertragen.

Nach einem Spaziergang mit dem Hund kommt man nicht immer alleine nach Hause. Da lassen sich schon mal kleine Tierchen beobachten, die durchs Fell der Vierbeiner krabbeln. Häufig handelt es sich dabei um Zecken, die einen geeigneten Platz zum Bluttrinken suchen.

In der Schweiz sind drei Zeckenarten für Hunde und teilweise auch für Katzen relevant: der Holzbock, die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke. Das Auftreten der Zecken hängt in unseren Breitengraden massgeblich von der Temperatur ab. Es lassen sich grundsätzlich zwei Wellen mit besonders häufigem Zeckenbefall beobachten: die erste von März bis Mai, die zweite von September bis Oktober. Während der Holzbock in der ganzen Schweiz heimisch ist, handelt es sich bei der Auwald- und Braunen Hundezecke um aus dem Mittelmeerraum eingewanderte Parasiten. Erstere wurde insbesondere im Tessin und entlang dem Jurasüdfuss bereits heimisch. Die Braune Hundezecke hingegen überlebt unsere kalten Winter nicht, weshalb sie sich meist in Hundezwingern, Tierheimen und Ställen einnistet und dort ihre Opfer befällt.

Zecke ab, Kopf drin
Doch was tun, wenn man eine Zecke auf seinem Tier gefunden hat? Grundsätzlich ist dasselbe Vorgehen wie beim Menschen angezeigt: Die Zecke sollte möglichst rasch und vollständig entfernt werden. Dazu eignen sich neben Pinzetten auch die diversen, in der Humanmedizin verwendeten Zeckenentferner, wie Zangen oder Ähnliches.

Häufig kommt man als Tierbesitzer jedoch gar nicht dazu, denn die Vierbeiner kratzen sich die Blutsauger kurz nach dem Biss selber ab, wobei meist der Kopf des Parasiten in der Haut bleibt. In diesen Fällen besteht kein Grund zur Panik. Wichtig ist jedoch, dass die Besitzer die Bissstelle täglich kontrollieren und während drei Tagen mit einer Desinfektionslösung betupfen. Sollte die Stelle anschwellen oder sich eine Rötung bilden, ist eine tierärztliche Begutachtung empfehlenswert.

Keine Impfung gegen Zecken

Von Flöhen und Milben
Doch nicht nur die Zecken belästigen unsere Haustiere. Auch Flöhe, Milben und Mücken suchen während der warmen Monate nach Opfern. Viele dieser Parasiten können auch auf den Menschen übergehen. So trifft man immer wieder Tierhalter an, die Einstiche von Katzen- oder Hundeflöhen an Armen und Beinen aufweisen. Würde man bei diesen Besitzern ihre Wohnung genauer unter die Lupe nehmen, liessen sich unendlich viele Floheier und Larven in Teppichen, Polstergruppen und Matratzen finden. Schliesslich legt ein einziges Flohweibchen während seiner einmonatigen Lebensdauer über zweitausend Eier in die Umgebung!

Effektiver Parasitenschutz

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Dr. med. vet. Matthias Scholer

Dienstag, 29. Mai 2018

mit Dr. med. vet. Matthias Scholer

Darf ich Medikamente für Menschen auch bei Tieren einsetzen? Wie kann ich Erste Hilfe bei einem Vierbeiner leisten? Wussten Sie, dass bis zu 95% der Flöhe unserer Tiere in der Umgebung und nicht auf dem Tier leben? Gibt es eine Zeckenimpfung?

Diese und weitere Fragen beschäftigen Tierbesitzer regelmässig, schliesslich wollen sie ihre Hunde und Katzen gesund erhalten. Der Vortrag gibt nicht nur einen Überblick über die wichtigsten Notfallmassnahmen. Es werden auch Tipps und Tricks vermittelt, wie man leichte Gesundheitsstörungen bei seinem Vierbeiner selber  behandelt. 

Referent Matthias Scholer
Dr. med. vet. Matthias Scholer studierte in Bern Veterinärmedizin, wo er auch seine Doktorarbeit verfasste. Danach folgten verschiedene Stellen im Pferde- und Kleintierbereich. Seit über 10 Jahren gibt er als Gastreferent für Veterinärpharmazie an der Universität Basel sein Wissen den Pharmaziestudierenden weiter. Zudem arbeitet Matthias Scholer als Wissenschaftsjournalist bei verschiedenen Medien zu Themen rund um die Medizin, Biologie und Pharmazie.

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19.00 Eintreffen der Gäste

19.30 Referat Dr. med. vet. Matthias Scholer

Veranstaltungsort: Lindenapotheke AG, Dorfstrasse 38, 5040 Schöftland

 

Online-Anmeldung bis 15. Mai 2018: forum@lindenapo.ch 
Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt.


 

Pflanzliche Kräfte für Tiere

Dorina Dieffenbach, Pharma-Assistentin, Füllinsdorf

Hokuspokus oder Arznei?

Den meisten Menschen ist der Begriff Alchemie bekannt als eine von Magie und Aberglauben umwobene, dunkle Kunst. Den Alchemisten verdanken wir zum Beispiel die Erfindung des Porzellans (unabhängig von den Chinesen) und die Gewinnung des Phosphors. Alchemisten waren aber auch sehr an der Kunst des Heilens interessiert.

 

Was Grossmutter schon wusste
Das Ungesagte hören

Die Geburt war schwer. Ursula schaute nach hinten zum Kalb und lief davon zu den anderen Kühen. Wir brachten Kuh und Kalb nach Hause in den Stall, wo wir die beiden besser unter Kontrolle halten konnten. Das Kalb bekam stündlich Opium in homöopathischen Dosen, und siehe da, der Lebenswille erwachte, Ursus begann, hungrig zu werden. Seine Mutter war aber alles andere als begeistert vom Säugen. Immer wieder schlug sie gegen ihr Kalb oder lief davon. Mein Mann hat mit bewundernswerter Geduld mehrere Wochen immer wieder geübt und das Kalb zum Euter und an die Striche geführt. Schliesslich hat er es geschafft, die Mutterkuh liess das Kalb trinken.

Wiederholte Erfolge

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aus den Filialen

Autorin Lisa Runyion, Apothekerin und Verwalterin in Dornach

Dornach: Therapiehund Samba