17.12.14: Medikament des Monats: Musik gegen den Blues

Musik ist die beste Medizin gegen den Blues.

Gerne nehme ich den Faden von Marisa’s Blog vom 10. Dezember auf und verrate, wie Sie dem Winterblues den Marsch blasen.

Naja, da ich selber nicht Trompete oder ein anderes Blasinstrument spiele, nehme ich doch besser die Gitarre in die Hand und spiele ein paar Songs. Songs, die mich inspirieren und „aufstellen“. Damit lässt sich der Winterblues bestens vertreiben!

Das funktioniert übrigens zu jeder Jahreszeit. Nicht nur im Winter, wenn die Sonnenstrahlen gerade wieder mal Pause machen und der Himmel grau und die Seele betrübt ist.

Musik belebt die Sinne 

Doch weshalb kann man, falls man etwas „down“ ist und die Sonne kaum sieht, den Blues mit der Gitarre vertreiben? Ganz einfach: Musik regt die Sinne an, lenkt vom Alltag ab und zeichnet Bilder vor das geistige Auge.

Ein guter Song lässt mich aufleben und verleiht mir Lebensfreude.

Wenn ich mit meinen Musikerkollegen oder alleine auf der Bühne stehe und das Publikum unterhalte, vergesse ich die Zeit, das graue Wetter oder unangenehme Aufgaben, die ich erledigen sollte. Coole Songs mit guten Rhythmen, einer eingängigen Melodie und einer starken Geschichte lösen positive Kräfte in mir aus.

Musik als ständiger Begleiter

Jetzt fragen Sie sich sicher, was das mit der Medizin im klassischen Sinn zu tun hat? Ich bin sicher, dass die tägliche Dosis Musik jedem Menschen gut tut. Wer sich seine Lieblingssongs oft anhört oder eben selber zum Instrument greift, geht leichter, ja vielleicht beschwingter, durchs Leben. Das Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ lässt sich sinngemäss übertragen auf: „A song a day keeps the blues away.“.

Deshalb gönne ich mir täglich meine „Ration“ Musik.

Musik unterwegs im Auto ist immer dabei. CDs meiner Lieblingskünstler, neue Songs, die ich noch nicht so gut kenne oder Songs fürs Repertoire. Und wenn ich zu Hause bin, höre ich mir online eine Country Station direkt aus den USA an. Dies inspiriert mich und weckt Erinnerung an unvergessliche Momente in einer Bar, an ein Open-Air-Concert in den Südstaaten usw. Und natürlich weckt dies auch immer wieder die Reiselust in mir.

Ein schönes Konzert, der Applaus der Zuhörer und die Gespräche danach zählen zu den Glücksmomenten in meinem Leben. Sie geben mir Energie und ich kann so gut abschalten wie sonst kaum.

Wenn ich also den Blues vertreiben will, ist gute Musik ein erprobtes Mittel. Egal ob als aktiver Musiker oder im passiven Modus als Konsument.

In diesem Sinne: legen Sie Ihre Lieblings-CD noch heute ein und lassen Sie Ihre Glückshormone dazu tanzen. Oder greifen Sie wieder mal so richtig in die Tasten. Das ist befreiend, gibt Kraft und steigert die Lebensfreude.

Von Chris Regez, Singer & Songwriter