18.07.15: Lindenblog im Hitze-Juli 2015

Hitze und Abkühlung sind ein Traumpaar

Von Marisa Brunner

Konstant Temperaturen um die 30er Markierung auf dem Thermometer: der Asphalt auf den Strassen wird weich, die Schokolade ist trinkbar und in Wassernähe reihen sich Badetuch an Badetuch. Ein Schwumm im Wasser bietet dieser Tage die reizvollste Art der Abkühlung. Sich einen Fluss runter treiben lassen, in eine der zahlreichen Fluss- oder Seebadis gehen oder in das normale Schwimmbad, vielleicht winkt einigen sogar der eigene Heim-Pool oder ein Urlaub am Meer. Zugänge zum erfrischenden Nass gibt es eine Menge für jede und jeden. Goethe schrieb in seinem Roman „die Wahlverwandtschaften“ (1809) über das Wasser: "Das Wasser ist ein freundliches Element für den, der damit bekannt ist und es zu behandeln weiß." Und wann wird das Wasser unfreundlich?

Die Unfreundlichkeit des Wassers

Dieses Jahr sind schon 26 Menschen beim Baden ertrunken (Stand 17. Juli 2015). Dass diese traurige Zahl dieses Jahr diesen Sommer dermassen hoch ist, hat einerseits damit zu tun, dass wegen der Hitze schlicht mehr Menschen Abkühlung in Gewässern suchen. Andererseits werden oftmals die Risiken unterschätzt und das Wasser im Vorfeld zu wenig beobachtet. Laut der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG (www.slrg.ch) könnten die meisten (tödlichen) Badeunfälle verhindert werden, wenn die sechs Baderegeln (siehe Box rechts) beachtet würden.

Die Bakterien und die Unterhosen

Ein aktueller Trend bei meist jungen Männern ist das „Sagging“. Das bedeutet, das unter der Badehose die Unterhose getragen wird. So kann die Badehose tief am Hintern hängen, ohne dass dieser entblösst wird. Diese scheinbare Kulturbereicherung bereichert offenbar die Bakterienkulturen im Wasser der Badis. Bademeister überall machen nun Jagd auf die Hygienesünder. Ebenfalls auf die Wasserqualität schlägt das Schwänzen des Duschens vor dem Schwimmen. So werden Schweiss und Sonnencrème vollumfänglich mit allen Badibesuchern geteilt. Ich bin sicher, dass ein Grossteil der anderen Gäste auf diese Art der Grosszügigkeit verzichten könnte. Riecht man schon beim Eingang das Chlor, ist das auch ein Indiz, dass einige das Schwimmbecken mit den sanitären Anlagen verwechseln.

Der grösste Longdrink der Welt 

Mein Grossvater sagte immer, dass wenn er im Meer bade, er jedes Mal noch einen gehörigen Schluck Salzwasser nahm. Aber es gilt aufzupassen. Ein arabisches Sprichwort sagt, dass bereits eine Handvoll Wasser einen Menschen ersäufen kann. Mit achtsamem Respekt gegenüber dem mächtigen und wuchtigen Element und den Mit-Badenden gelangen wir alle in einem wohltuenden Rahmen zu unserer Abkühlung und unserem Spass.

6 Baderegeln

von www.srlg.ch

Reisekrankheit

Stau am Gotthard, kilometerlang. Die Sommerferien sind in vollem Gang - oder eben in vollem Stillstand. Wie man es sieht. Urlaub und das damit verbundene Reisen ist eine wunderbare Sache. Praktisch jeder Mensch sehnt sich danach, nichts zu müssen und das am besten fernab der Heimat. Wie bereits erwähnt sind Fernreisen aus verkehrstechnischer, aber auch aus medizinischer Sicht, nicht immer das reinste Vergnügen. Unannehmlichkeiten beginnen bei Reiseübelkeit und enden bei ernsthaften Geschichten wie Cholera oder Malaria.

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Nadia Geiser, Pharmaassistentin, Lindenapotheke Oberentfelden

Ihre Reiseapotheke

Ferien sind etwas Wunderbares - wenn sie denn gesund und munter verlaufen. Normalerweise gehen wir alle davon aus und denken eventuell im Vorfeld nicht an etwaige Krankheiten oder Unfälle, die eben doch passieren können. Damit Sie und Ihre Familie im Fall der Fälle rundum und zeitnah versorgt wird, haben wir eine Checkliste für eine rudimentäre, aber doch vernünftig ausgestattete Reiseapotheke zusammengestellt.

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Andrea Jegge, dipl. Drogistin HF, Lindenapotheke Entfelden

Travellind

Die neueste Eigenentwicklung unserer Hausspezialitätenlinie „Dr. Brunner Lindenapotheken“.

Travellind ist einsetzbar gegen Reisekrankheit und Übelkeit.

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